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	<title>facebook Archive - Dr. Steffi Burkhart</title>
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	<description>Durch die Generation Y Brille</description>
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		<title>Die Freundschaft auf Standby</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi Burkhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Feb 2016 07:26:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Generation Y und Diversity]]></category>
		<category><![CDATA[auslandsjahr]]></category>
		<category><![CDATA[backpacking]]></category>
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		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Wir haben so viele Facebook-Freunde, dass wir schon ein neues Wort für die echten brauchen.&#8220; Das steht auf einer Werbepostkarte, die mal in meinem Zimmer an der Wand hing. Jetzt hängt sie da nicht mehr – sie ist Fotos von Freunden und Familie gewichen. Irgendwie ironisch, oder? Natürlich müssen wir nicht ernst nehmen, was auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://steffiburkhart.com/freundschaft-auf-standby/">Die Freundschaft auf Standby</a> erschien zuerst auf <a href="https://steffiburkhart.com">Dr. Steffi Burkhart</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8222;Wir haben so viele Facebook-Freunde, dass wir schon ein neues Wort für die echten brauchen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Das steht auf einer Werbepostkarte, die mal in meinem Zimmer an der Wand hing. Jetzt hängt sie da nicht mehr – sie ist Fotos von Freunden und Familie gewichen. Irgendwie ironisch, oder?</p>
<p>Natürlich müssen wir nicht ernst nehmen, was auf Werbepostkarten steht. Trotzdem hat sich jeder bestimmt schon mal Gedanken darüber gemacht, ob die Freunde, die er bei Facebook hat, echte Freunde sind oder sie nur als Sammlung an Bekanntschaften dienen&#8230; Nicht alle meine Facebook-Freunde sind meine besten Freunde, einige sind nur Bekannte. Und doch habe ich viele Freunde nur halten können, weil wir auf Facebook miteinander verbunden sind.</p>
<p>Andere Freunde verliert man dagegen gerade wegen Facebook. Apps wie &#8222;Who deleted me on facebook?&#8220; zeigen an, wer einen als Facebook-Freund gelöscht hat &#8211; wer das tut, bleibt nicht mal mehr Bekannter, sondern macht nur wütend und traurig. Freundschaften zerbrechen wegen eines Klicks.</p>
<p>Facebook hat seine positiven und seine negativen Seiten. Auf jeden Fall ist es eine neue Art, Freundschaften zu pflegen. Ein Mittel, um damit zurechtzukommen, wie sich unsere Freundschaften ändern. Wie sie sich ändern müssen. Und zwar deshalb, weil wir uns ändern, weil unsere Welt sich ändert.</p>
<p><strong>Früher war alles anders</strong></p>
<p>Früher habe ich noch Briefe an die Mädchen geschrieben, die ich auf dem Reiterhof kennengelernt habe. Früher war fliegen noch teuer und man ist mit dem Auto in den Familienurlaub gefahren. Genau, damals. Als die Computer noch einen festen Standort hatten, riesengroß waren und sich nur mit viel Glück mit dem Internet verbinden konnten. Damals waren unsere besten Freunde die Kinder aus der Nachbarschaft, die Kinder, mit denen wir zur Schule gegangen sind. Unsere Eltern waren befreundet und wenn sie nicht zu unserer Geburtstagsfeier kommen konnten, haben wir Rotz und Wasser geheult.</p>
<p>Dann kamen die Urlaube nach Frankreich, Spanien, in die USA, das Auslandsjahr in Australien oder Neuseeland und Backpacking durch Thailand. Plötzlich hatten wir Freunde auf der ganzen Welt. Freunde, mit denen wir Kontakt halten wollten. Freunde, die uns ans Herz gewachsen sind, weil wir schöne, intensive Zeiten zusammen erlebt haben. Freunde, die wir vielleicht nie wiedersehen würden – oder jedenfalls nicht so bald. Aber sind es denn dann Freunde?</p>
<p><strong>Mit Frankreich kam Facebook</strong></p>
<p>Bei mir war es der Schüleraustausch nach La Réunion in der zehnten Klasse. Die kleine Insel gehört zwar zu Frankreich, ist aber eine ehemalige Kolonie im Süden Afrikas. Mein erster Langstreckenflug, ganz weit weg.</p>
<p>Mit meinen Freunden dort habe ich gelacht und geweint, war mit ihnen in der Schule, habe mit ihnen in einem Zimmer gewohnt, wir haben jeden Tag zusammen gegessen und über alles geredet. Echte Freunde also. Und diese Freunde sollten nach drei Monaten einfach wieder aus meinem Leben verschwinden?</p>
<p>Da war es also soweit: Ich habe mir ein Facebook-Account angelegt – um Kontakt mit ihnen zu halten. Das hat natürlich nicht lange funktioniert und wir haben nach einer Zeit aufgehört, uns regelmäßig zu schreiben. Meiner damals besten Freundin aus La Réunion habe ich 2014 das letzte Mal geschrieben. Sie ist jetzt in Paris. Und wenn ich mal nach Paris fahre, dann werde ich ihr auf jeden Fall Bescheid sagen – vielleicht können wir uns ja treffen.</p>
<p>Auch mit all meinen anderen Freunden von damals bin ich noch auf Facebook befreundet und schaue regelmäßig, was sie jetzt machen und wo sie wohnen. Viele sind jetzt auf dem Festland, einige sogar in Deutschland. „Das sind ja nur Bekannte und keine Freunde“, kann man jetzt sagen. Ja, kann man. Aber sie waren mal Freunde. Und die Freundschaft ist nicht an irgendetwas zerbrochen. Also könnte man auch genauso gut sagen: Wir sind immer noch Freunde. Freunde, die ich ohne Facebook wahrscheinlich verloren hätte. Freunde, die ich zwar nicht oft sehe, mit denen es aber, wenn ich sie treffe, so ist, als hätten wir gestern erst zum letzten Mal in &#8222;real Life&#8220; gequatscht.</p>
<p><strong>Die GenY-Freundschaft</strong></p>
<p>Das vielleicht typischste Beispiel für solch eine GenY-Freundschaft ist aber noch ganz frisch. Eine meiner besten Internatsfreundinnen hat mir vor zwei Monaten bei Facebook geschrieben. Sie hat jemanden kennengelernt, der mich auch kennt und sie gefragt hat, warum wir eigentlich keinen Kontakt mehr hätten. Sie wusste es nicht. Ich auch nicht. So kam es, dass wir nach fünf Jahren, in denen wir ohne wirklichen Grund kein Wort miteinander gewechselt haben, stundenlang telefonierten.</p>
<p>Diese Freundschaften sind anders als die Kindergartenfreunde aus dem Nachbarhaus, mit denen man alt wird. Diese Freundschaften sind auf der ganzen Welt verteilt, werden über verschiedenste Kommunikationsmittel gepflegt und stehen manchmal eben auch jahrelang still. Denn mal ganz ehrlich: Geht es überhaupt noch anders? Bei Umzügen, Studienabbrüchen, Weltreisen und dem Wunsch nach Karriere ist das mit dem befreundet sein eben überhaupt nicht mehr so leicht.</p>
<p>Das Problem daran ist: Diese Freundschaften funktionieren nur, wenn es für beide Seiten okay ist, dass der Kontakt nicht dauerhaft und regelmäßig besteht. Wenn beide sich bewusst sind, dass es nicht anders geht. Wenn sie es nicht nur in Kauf nehmen, sondern es schätzen, dass sie genau solche Freundschaften führen können. <strong>Freundschaft auf Standby eben, aber nicht off.</strong></p>
<h3>So haltet ihr Fern-Freundschaften aufrecht</h3>
<ul>
<li>Seid nicht beleidigt, wenn der andere euch länger nicht geschrieben hat. Manchmal hat man einfach viel zu tun und hängt nicht den ganzen Tag am Handy.</li>
<li>Telefoniert lieber ein paar Mal im Jahr richtig lange und ausführlich, anstatt jeden Tag zu fragen: &#8222;Wie gehts?&#8220; Sonst werden die Gespräche irgendwann langweilig.</li>
<li>Plant einen Urlaub, um den anderen zu besuchen.</li>
<li>Schaut immer mal wieder nach, was der andere gerade auf Facebook oder Instagram so macht. So bleibt ihr informiert und habt eine bessere Basis für Gespräche. Das ist doch besser als gar nicht zu wissen, was bei dem anderen los ist.</li>
<li>Smalltalk ist verboten, wenn man sich lange nicht gesehen hat. Erzählt euch persönliche Dinge, sprecht über alles mögliche. Schließlich soll der (Facebook)-Freund nicht das Gefühl bekommen, warmgehalten zu werden.</li>
</ul>
<p><strong>Die Kehrseite der Facebook-Freundschaften</strong></p>
<p>Wir alle haben aber auch irgendwie Angst davor, bei Facebook &#8222;deleted&#8220; zu werden. Nicht (mehr) anerkannt zu werden. Und das, was uns im analogen Umfeld zwangsläufig widerfährt: Ablehnung, Enttäuschung, Abwertung, Desinteresse, Nicht-Sensibilität, trifft uns in der digitalen Welt viel härter. Unter anderem deshalb, weil es messbar und vergleichbar wird. Probier es aus! Mit der App &#8222;Who deleted me on Facebook?&#8220; – sie informiert, wer uns bei Facebook die Freundschaft gekündigt hat.</p>
<p><em>Beitragsbild: <a href="https://www.flickr.com/photos/alicepopkorn/4037616977/in/photolist-79MQRP-78zvCo-5cxFDZ-bmutLY-eBwE-9USKqL-5bQAYW-J6tjw-dTSazf-pMn2wb-659TMp-on2E6A-3TQT2D-4TwG9b-VHFGw-gsYmom-6h5aF-s8h6iQ-c2ehqq-4KHsZN-drUHob-5k9aAQ-2psdh5-2hnVCN-7pXo5e-tSYn6x-8Q8UJd-T6aM9-2MJTPp-8TZ8iK-bzpmvF-2w1xJf-8VAkvm-fnLgne-4chEX6-6MngUA-fFMSW2-ot8pXX-pYwefw-psELwH-6dwUdf-aDXeoh-2w1xHG-bzpmfz-ex8Gax-kCxxXF-4YP9ng-4cZE9c-nn3cJs-pZvN79" target="_blank">Flickr/ Alice Popkorn</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://steffiburkhart.com/freundschaft-auf-standby/">Die Freundschaft auf Standby</a> erschien zuerst auf <a href="https://steffiburkhart.com">Dr. Steffi Burkhart</a>.</p>
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		<title>Forderungen der Generation Y: naives Wunschkonzert? Nein!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi Burkhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2016 15:09:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Generation Y und Diversity]]></category>
		<category><![CDATA[arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[debatte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir beginnen das Jahr 2016 also mit einer Debatte. Die Wirtschaftszeitung Handelsblatt hatte am Sonntag ein Video, das von der Deutschen Welle produziert und bereits im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde, bei Facebook gepostet. Daraufhin ging eine fette Diskussion los. Worauf ich stolz bin: Fast 400 Leute haben den Beitrag geliked, fast 60 haben kommentiert und mehr [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://steffiburkhart.com/forderungen-der-generation-y-naives-wunschkonzert-nein/">Forderungen der Generation Y: naives Wunschkonzert? Nein!</a> erschien zuerst auf <a href="https://steffiburkhart.com">Dr. Steffi Burkhart</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b><i>Wir beginnen das Jahr 2016 also mit einer Debatte. Die Wirtschaftszeitung Handelsblatt hatte am Sonntag ein Video, das von der Deutschen Welle produziert und bereits im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde, <a href="https://www.facebook.com/handelsblatt/posts/10153364680408233?pnref=story">bei Facebook gepostet. Daraufhin ging eine fette Diskussion</a> los. </i></b></p>
<p><b><i>Worauf ich stolz bin: Fast 400 Leute haben den Beitrag geliked, fast 60 haben kommentiert und mehr als 100 Nutzer haben das Video geteilt.</i></b></p>
<p><b><i>Abgesehen von den üblichen Trottel-Kommentaren, dessen Besitzer ihren Senf sowieso zu allem hinzugeben, sind einige richtig gute Meinungen dabei – positive und negative. Ich will sie hier sammeln (mit anonymisierten Screenshots) und Stellung beziehen. </i></b></p>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/Kommentar1.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6310" src="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/Kommentar1.png" alt="Kommentar1" width="481" height="171" /></a></p>
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<p>Niemand gehört unfreiwillig einer Generation an. Es geht meiner Meinung nach <a href="http://steffiburkhart.de/?p=4833" target="_blank">nicht um X, Y oder Z</a> sondern um den <a href="http://steffiburkhart.de/?p=1121" target="_blank">Mindset der Menschen</a>. Die Bezeichnung „Generation Y“ ist lange vor meiner Arbeit als repräsentativ gewählt worden. Ich denke aber, jeder Mensch aus jeder Altersklasse kann die Wünsche und Nicht-Wünsche der Generation vertreten. Schon die Wissenschaftler John Palfrey (Harvard) und Urs Gasser (St. Gallen) haben in einer Publikation geschrieben: <a href="http://LINK: http://epub.sub.uni-hamburg.de/epub/volltexte/2013/19651/pdf/schulmeister_net_generation_v3.pdf" target="_blank">“So sagen Schlagwörter wie ›Generation X‹ oder ›89er‹ weit mehr über ihre Erfinder aus, als über die, die damit gemeint sind.«</a> Wenn Sie nicht hinter den von mir beschriebenen Forderungen an die Arbeitswelt stehen, ist das natürlich in Ordnung. Sie gehören trotzdem zur aktuellen Jobnachfolge-Generation, wenn Sie zwischen 20 und 35 Jahre alt sind.</p>
<p>Es geht nicht darum, ein Wunschkonzert zu veranstalten (Und ja, <a href="http://steffiburkhart.de/?p=4873" target="_blank">wir müssen alle selbst unseren Arsch hochkriegen</a>, wenn wir was erreichen wollen). Ich habe weder naive noch verwunschene Vorstellung von der Arbeitnehmer-Welt sondern versuche, mich für meine Generation einzusetzen – um eben bessere Arbeitsbedingungen rauszuboxen als noch unsere Eltern hatten akzeptieren müssen/ wollen. Und Studien zeigen: Jeder Zweite aus der Generation Y will meist hohe Eigenverantwortung, flexible Arbeitszeiten und sofortiges Feedback – immer in Verbindung mit sozialen und finanziellen Sicherheiten.</p>
<p>Links zum Nachlesen:</p>
<p><a href="https://www.destatis.de/DE/Publikationen/WirtschaftStatistik/Arbeitsmarkt/QualitaetDerArbeit_112012.pdf?__blob=publicationFile">https://www.destatis.de/DE/Publikationen/WirtschaftStatistik/Arbeitsmarkt/QualitaetDerArbeit_112012.pdf?__blob=publicationFile</a></p>
<p><a href="http://www.upj.de/fileadmin/user_upload/MAIN-dateien/Infopool/Forschung/enactus_gy-summary_2014.pdf">http://www.upj.de/fileadmin/user_upload/MAIN-dateien/Infopool/Forschung/enactus_gy-summary_2014.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2015/01/Elance-oDesk_GenerationY_Studienergebnisse.pdf">http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2015/01/Elance-oDesk_GenerationY_Studienergebnisse.pdf</a></p>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/Kommentar-2.png"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6313" src="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/Kommentar-2.png" alt="Kommentar 2" width="486" height="250" /></a></p>
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Siehe die Stellungnahme 1.</p>
<p>Ob sich die Forderungen an eine freiere Arbeitswelt wirklich realisieren lassen, werden wir in den folgenden zehn bis 20 Jahren sehen. Ich bin keine Hellseherin, aber ich habe eine Vision von guter Führung, die modern und traditionell zugleich sein sollte. <a href="http://steffiburkhart.de/wozu-brauchen-wir-eigentlich-fuhrung/" target="_blank">Hier geht es zu einem Beitrag darüber, wozu wir eigentlich Führung brauchen.</a> Warum also sollte ich diese Vision nicht verfolgen?</p>
<p>Es gibt sehr viele Unternehmen, die aktiv daran arbeiten (und ihnen bleibt aufgrund der <a href="http://steffiburkhart.de/?p=4835" target="_blank">demographischen Situation in Deutschland</a> auch nichts anderes übrig), eine gemeinsame Basis mit jungen Nachwuchskräften zu finden. Ein Paradebeispiel hierzu ist die <a href="http://blog.daimler.de/2015/06/03/generation-y-die-jungen-wilden-stellen-ansprueche/" target="_blank">Daimler AG, die 2015 ein tolles Gen-Y Projekt durchgeführt hat</a>.</p>
<p>&#8212;<br />
<a href="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/Kommentar-3.png"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6315" src="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/Kommentar-3.png" alt="Kommentar 3" width="476" height="77" /></a></p>
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<a href="http://steffiburkhart.de/profil/">Hier geht es zu meiner Vita.</a></p>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/Kommentar4.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6314" src="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/Kommentar4.png" alt="Kommentar4" width="481" height="174" /></a></p>
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<p>Richtig erkannt. Je mehr Möglichkeiten ich als Mutter habe, meine Arbeitszeit flexibel zu gestalten, desto besser kann ich Finn-Justin auch bei Krankheit etc. betreuen und supporten.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/Kommentar5.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6311" src="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/Kommentar5.png" alt="Kommentar5" width="478" height="156" /></a></p>
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<p>&nbsp;<br />
Sie haben recht, private Interessen haben mich ursprünglich dazu veranlasst, über das Thema nachzudenken – darüber, wie ich arbeiten will, wie ich leben will. Und dazu zählt für mich <a href="http://steffiburkhart.de/?p=6170" target="_blank">keine Laufbahn in einem Großkonzern.</a> Scheitern würde ich das nicht nennen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Also bin ich dieses spannende Feld angegangen, habe mich umgehört, wie es anderen jungen Leuten ergeht, die gerade frisch in der Jobwelt sind. Und ich habe festgestellt: Ich stehe mit meiner Meinung nicht alleine da, habe Studien gelesen und mit Größen wie Gunter Dueck oder Götz Werner gesprochen.</p>
<p>Um mein Verteidigungsplädoyer abzuschließen: Nach jahrelanger Arbeit erscheint im März mein Buch „Die spinnen, die Jungen! Eine Gebrauchsanweisung für die Generation Y“ – lesen Sie es und lassen Sie sich von meinen Argumenten überzeugen… oder eben nicht.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/Kommentar6.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6318" src="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/Kommentar6.png" alt="Kommentar6" width="484" height="178" /></a></p>
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<p>Zu Ihrem ersten Punkt liefere ich in meinem <a href="http://www.swr.de/betrifft/betrifft-raus-buero/-/id=98466/did=16087718/nid=98466/sdpgid=1152471/1tfvt6h/index.html" target="_blank">Beitrag bei SWR</a> eine passende Antwort. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Es ist immer eine Frage der Selbstorganisation.</p>
<p>Dort, wo es „keine geregelten Arbeitszeiten“ gibt, gibt es keine Meetings? Schwachsinn! Ich kenne einige Arbeitgeber (IBM, Microsoft, vor allem eben Wissens- und IT-Berufe), die ihre Präsenz-Mentalität über Bord werfen und trotzdem regelmäßig mit ihren Angestellten korrespondieren. Erst kürzlich hat der Chef des Henkel-Imperiums Kasper Rorsted ein Interview in der FAZ dazu gegeben. Titel: <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/henkel-chef-rorsted-mir-ist-egal-wo-meine-leute-arbeiten-13925665.html)" target="_blank">„Mir ist egal, wo meine Leute arbeiten“</a>. Ich bezweifle, dass Rorsted deshalb keine Besprechungen mehr anberaumt.</p>
<p>Fachkräftemangel ist in der Tat zum aktuellen Zeitpunkt in Deutschland mehr ein Mythos als Realität. Zukünftig sieht das anders aus: Wir wissen, A) Babyboomer gehen bald vermehrt in Rente, B) Nachwuchs wird weniger und C) vor allem auch der GUTE Nachwuchs lässt nach. Hier versuchen sich schlaue Unternehmen schon heute darauf einzustellen und sich für die Zukunft fit zu machen.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/Kommentar7.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6317" src="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/Kommentar7.png" alt="Kommentar7" width="484" height="130" /></a></p>
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<p>Es geht weniger darum, mehr Freizeit zu haben und das gleiche Gehalt wie andere Arbeitnehmer zu verdienen als darum, sich seine FreiZEIT und somit auch seine ArbeitsZEIT flexibler einzuteilen als es in den meisten Unternehmen derzeit noch möglich ist. Es gibt den Typ von Menschen, der Nine-to-Five im Büro sein will. Prima! Es gibt aber auch den Typ, der mittags sein Kind vom Kindergarten abholen und dann ein paar Stunden zuhause verbringen will und sich am Vorabend wieder an die Arbeit setzt. Oder der Typ, der morgens lieber ausschläft, dafür nachtaktiv ist.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/Kommentar8.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6312" src="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/Kommentar8.png" alt="Kommentar8" width="482" height="114" /></a></p>
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<p>&nbsp;<br />
Siehe die Stellungnahmen 1 und 2.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/Kommentar9.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6316" src="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/Kommentar9.png" alt="Kommentar9" width="485" height="81" /></a></p>
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<p>&nbsp;<br />
Es wird für verschiedene Arbeitsbereiche verschiedene Ansätze geben müssen, um die jeweiligen Bedingungen zu verbessern/ den Wünschen der kommenden Generationen anzupassen. (Bei <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hbWW-Ur0ZSQ" target="_blank">MDR</a> habe ich hierzu auch mit Prof. Christian Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Universitätsklinik in Rostock diskutiert).</p>
<p>Auf dem Bau und im Einzelhandel werden dies andere sein als in den digitalen Berufen, das ist klar. Das heißt aber nicht, dass es in den von Ihnen angesprochenen Bereichen nicht auch Möglichkeiten gibt, den jungen Mitarbeitern ein Stück entgegenzukommen. Beispielsweise ist auch hier möglich, ihnen früh Verantwortung zuzuweisen in Form einer Abteilung oder eines besonderen Projekts. Zudem sind auch in diesen Berufen Teil-Schichten denkbar, zum Beispiel von 8 bis 12 Uhr und 16 bis 20 Uhr.</p>
<p><b><i>Die folgenden Aussagen lasse ich kommentarlos stehen, weil ich ihnen (meistenteils) zustimme.</i></b></p>
<p><a href="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/gut1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6308 alignnone" src="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/gut1.png" alt="gut1" width="481" height="59" /></a></p>
<p><a href="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/gut2.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6303 alignnone" src="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/gut2.png" alt="gut2" width="482" height="204" /></a></p>
<p><a href="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/gut3.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6304 alignnone" src="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/gut3.png" alt="gut3" width="487" height="80" /></a><br />
<a href="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/gut6.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6306 alignnone" src="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/gut6.png" alt="gut6" width="485" height="65" /></a><br />
<a href="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/gut7.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6307 alignnone" src="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/gut7.png" alt="gut7" width="484" height="191" /></a><br />
<a href="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/gut5.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6309 alignnone" src="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/gut5.png" alt="gut5" width="476" height="80" /></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6305" src="http://steffiburkhart.de/wp-content/uploads/2016/01/gut4.png" alt="gut4" width="465" height="125" /></p>
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<p>Der/ die letzte Kommentator/in hat anschließend noch auf folgenden Text der ZEIT verwiesen: <a href="http://www.zeit.de/2014/10/generation-y-glueck-geld/komplettansicht" target="_blank">&#8222;Wir sind jung&#8230;&#8220;</a>.</p>
<p><b><i>Um dieses Video geht es übrigens</i></b><em><strong>: <span class="vhb-headline"><a href="http://www.handelsblatt.com/video/unternehmen/made-in-germany/junge-menschen-ticken-anders-generation-y-leistung-ist-nicht-machen-machen-machen/12776774.html?social=facebook">Generation Y: &#8222;Leistung ist nicht machen, machen, machen&#8220;.</a> </span></strong></em></p>
<p><em><strong><span class="vhb-headline">Ich bin nicht auf alle Kommentare detailliert eingegangen. Wenn Ihnen also noch Fragen unter den Nägeln brennen, dann gerne her damit! </span></strong></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://steffiburkhart.com/forderungen-der-generation-y-naives-wunschkonzert-nein/">Forderungen der Generation Y: naives Wunschkonzert? Nein!</a> erschien zuerst auf <a href="https://steffiburkhart.com">Dr. Steffi Burkhart</a>.</p>
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